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Mittwoch, 25. Januar 2017

Das Jahr 2016

Ich fasse kurz die wichtigsten, erstaunlichsten und erschreckensten Ereignisse aus 2016 zusammen:
Zunächst mache ich dieses Jahr Abitur, daher hatte ich wenig Zeit, um zu posten. Ich habe viel in der Schule zu tun, zum Beispiel steht bald der Regionalwettbewerb von Jugend Forscht an, wo meine Projektpartnerin und ich mit einem Projekt teilnehmen werden.

Erschreckend:

In der Ontario Hockey Academy, meiner Schule in Kanada, gab es ein Feuer, das das komplette Wohngebäude unbewohnbar gemacht hat. Es war für die Angestellten und Schüler und natürlich mich ein gewaltiger Schock. Für weitere Informationen könnt ihr auf Cbc- Fire at OHA nachschauen.

Erfreulich:

In den Sommerferien bin ich in die Slovakei gereist, um meine beste Freundin aus Kanada wieder zu sehen, meine Familie und ich hatten eine wunderschöne Reise und ich hoffe, dass ich Andrea bald wiedersehen kann, ich vermisse sie immer noch oft (kein Wunder, wenn man jeden Tag mehrere Stunden zusammen war).

Das WOLL-Magazin, das Magazin für das Sauerland, hat einen Bericht über mich geschrieben! :D Darin kann man noch einmal nachvollziehen, wo ich zur Zeit Eishockey spiele, falls es euch interessiert, könnt ihr das ganze Magazin unter diesem Link sehen →WOLL Magazin Dezember 2016 (ich bin übrigens auf Seite 50 ;D). Da darf man sich ja fast schon berühmt fühlen.

Zuletzt war ich Ende der Winterferien noch mit GirlsEishockey.de, einem Verein, der Mädchen aus ganz Deutschland zum Eishockey spielen zusammen bringt, in Österreich, wo wir an einem Damenturnier teilgenommen haben. Long story short, wir haben gewonnen, es war ein großartiges Erlebnis (Hier geht es zum Turniersieg in Kärnten). Da ich als Mädchen gelesen/angemeldet wurde, durfte ich auch mitspielen, selbst wenn es eigentlich ein reines Damenturnier war.

Third win against VEU girls 16:0 🥇

Ein von GirlsEishockey.de (@girlseishockey) gepostetes Foto am

Mittwoch, 23. März 2016

Eishockeysaison 2015/16 vorbei :(

Die Überschrift sagt schon alles: Montag war vorerst das letzte Spiel für mich und ich blicke zurück auf eine wahnsinnig spannende und abwechslungsreiche Saison.

Soester EG

ich werde das häufig gefragt:
Ja, ich spiele in einem gemischten Team mit Jungs.
Mit meiner Heimmannschaft, der "Young Bördeindianer" (die Jugendmannschaft/U18 der Soester
EG) waren wir in der Landesliga leider nicht ganz so erfolgreich; wir sind in der Hauptrunde Letzter geworden und in der Pokalrunde entscheidet sich jetzt, ob wir Letzter oder Vorletzter sind. Trotzdem haben mich meine Teamkameraden auch immer wieder zum Lachen gebracht, obwohl sich nach einem Jahr der Kader verändert hat und ich einige erst einmal kennenlernen musste.
Ich würde Lügen, wenn ich jetzt schreibe, dass wir Höhen und Tiefen hatten, aber bei dem Spiel, wo dieses Foto gemacht wurde, haben wir immerhin ein Unentschieden rausgehauen :D.

Duisburger EV


Mit den Duisburgern "Füchsen" lief es dagegen diese Jahr wirklich gut. Okay, mancher fragt sich: "Wie jetzt, du spielst in mehreren Teams?". Ja, das tue ich. Im Eishockey kann man in verschiedenen Altersklassen oder Ligen gleichzeitig mit einer sogenannten "Förderlizenz" spielen (aber leider nie mehr als ein Spiel am Tag).
Ich habe also in Soest U18 gespielt und in Duisburg Schüler (U16) und Damen (Mädchen und Frauen ab 14) gespielt, und das nicht ohne Erfolg:
Die Schüler haben in der dritten Bundesliga den Pokal geholt und steigen nächste Saison in die zweite auf! Vielleicht kann ich ja auch dabei sein ;) (Wer noch mehr von meiner Schülermannschaft lesen will, findet hier etwas: http://jungfuechse-duisburg.de/schuler/ WAZ-Bericht)

Bei den Damen sind wir schon in der zweiten Liga in die Saison gestartet, haben uns aber auch mächtig angestrengt, haben uns entgegen aller Erwartungen im Halbfinale gegen die Kölner "Brownies" durchgesetzt, haben dann allerdings einmal hoch gegen Bergkamen verloren und konnten letzten Montag trotz härtestem Kampf (die Mädels haben echt alles gegeben) nur ein Unentschieden rausholen (mehr dazu: http://jungfuechse-duisburg.de/damen/ https://www.facebook.com/fuechse.duisburg.damen/)

Ich wünsche allen frohe Ostern und den jüngeren schöne Ferien!

 

Sonntag, 29. März 2015

Montreal, Day One

Hier bin ich wieder und melde mich seit langer Zeit aus der schönen Stadt Montreal!

Es ist nicht wirklich etwas passiert in den letzten paar Wochen, außer, dass das Internet fast komplett ausgefallen ist und ich krank geworden bin. Wegen der kleinen Erkältung, die ich mir eingefangen habe, konnte ich auch einige Tage nicht beim „four on four“ mitspielen. Dafür wurden alle Mädchen in vier Teams aufgeteilt (ich bin in Team rot; es gibt rot, grün, schwarz und gelb) und spielen an drei Tagen pro Woche gegeneinander, bis am Ende jedes Team gegen jeden gespielt hat. Das wird wahrscheinlich auch nach den Osterferien, die gestern begonnen haben, so weitergehen.

Seit gestern sind hier auch Osterferien und diese Ferien verbringe ich in Quebec, genauer gesagt in der mit Abstand größten Stadt der Provinz. 
Ich bin gestern um 16 Uhr mit dem Zug angekommen und mit der Metro zu dem Haus meiner Gasteltern für zwei Wochen gefahren. Ich bin froh, dass ich die 120 km überlebt habe,  bis in eine Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern. Ich komme ja in Deutschland auch nicht gerade aus einer Großstadt ;D
Meine Gasteltern sind sehr herzliche Menschen, mit einer super eingerichteten Wohnung am Rande Montreals. Der Vater heißt Marc und die Mutter Chantal. Bis gestern war noch eine australische Gastschülerin hier, die allerdings heute in ihr eigenes Apartment gezogen ist.
 
Heute Mittag haben wir sie also erst einmal abgeliefert und sind dann zu der Mutter von meinem Gastvater zum Essen gefahren. Dabei konnte ich den wunderschönen Stadtteil von Montreal bewundern, in dem das berühmte Olympiastadion von 1976 liegt.

Ich habe schon jetzt einen super Eindruck von dieser Stadt, voll mit Kultur und Künstlern. Auch meine Gasteltern sind sehr kreativ: Marc macht alles aus Porzellan, was man sich vorstellen kann: Krüge, Gläser, Pötte…
Chantal malt und fotografiert gerne. Das ganze Haus ist mit Kunstwerken aller Art eingerichtet. Es sieht super aus!

Bei Marcs Mutter, Denise, haben wir dann ein sehr leckeres, mexikanisches Essen gegessen. Wir sind sehr lange dort geblieben und haben uns wunderbar unterhalten.


Morgen früh werde ich dann zu einer Sprachschule gehen, was der eigentliche Zweck meines Aufenthalts ist (zusammen mit Montreal sehen und Abenteuer erleben :D). Ich werde von morgen an für zwei Wochen jeden Tag lang sechs Stunden Französisch lernen, da wir ja in der französischsprachigen Provinz Kanadas sind.

Ich habe heute wirklich viel erlebt und gesehen und ich glaube, ich werde hier eine super Zeit haben!

Gute Nacht!