Freitag, 20. Februar 2015

Hockey!

Heute mal ein rein sportlicher Post!
Das ist ein Ausschnitt von einem Spiel vor den Weihnachtsferien in Paquette, Quebec. Ich habe die Nummer 17. Haltet Ausschau nach mir! In diesem Spiel bin ich auch Player of the Game geworden und wir haben am Ende 2:1 gewonnen.
Die Qualität ist nicht so gut wie gewünscht, weil das Internet an der OHA ziemlich schlecht ist (kein wunder, 140 Leute und nur ein Wi-Fi!). HD ist also unmöglich hochzuladen. :/

Samstag, 14. Februar 2015

Eine Menge Hockey und ich erlebe meinen ersten Schneesturm!

Diese Woche melde ich mich live aus Boston!


Boston ist natürlich auch eine super Stadt zum Eishockey spielen, da in Boston auch einige guten Mannschaften heimisch sind, wie die Boston Bruins , die in der NHL spielen. Unser Turnier waren wir mittelmäßig: Ein Spiel gewonnen, zweimal Gleichstand. Unser Spiel morgen wurde leider abgesagt, weswegen wir heute schon zurückfahren müssen :/
 Ich schreibe gerade im Bus, draußen schneit es heftig und unsere Höchstgeschwindigkeit ist 40 km/h, weshalb die Reise zurück nach Cornwall wohl etwas länger als die acht Stunden, die wir für den Hinweg gebraucht haben, dauern wird. Nach meiner Rechnung sind wir um 3 oder 4 Uhr morgens zurück.
Die Strecke von Boston nach Cornwall ist aber wirklich schön, fast so beeindruckend wie das Sauerland ; ). Es ist mehr eine Mischung aus dem Sauerland und dem Schwarzwald, dann noch ein Haufen Schnee und eisige Kälte, so sieht es bei mir aus. Das alles macht die Reise aber auch nicht viel spannender, wenn es draußen dunkel ist und man vor Schnee die Straße kaum sieht.


In den letzten Tagen hat es ordentlich geschneit (um die 35 cm) und an den Straßenrändern türmen sich schon gewaltige Schneeberge auf.


In Kanada benutzt man manchmal sogar Bagger um den Schnee wegzuräumen! Es gibt einige Sachen, an die man sich gewöhnen muss, zum Beispiel: drei der Schulbusse funktionieren zurzeit wegen der Kälte nicht, es ist auch zweifelhaft, ob wir es wohl nach Cornwall schaffen, ohne stehen zu bleiben. Es gibt hier auch die längsten Eiszapfen, die ich je gesehen habe! Die meisten sind länger als ein Meter! Die Straßen sind so rutschig, dass Autos sich einfach in der Mitte von einer geraden Straße drehen und schlittern. Und man kann manchmal sogar in der Einfahrt eislaufen!

Im Hockey läuft es recht gut. Nach sieben Monaten und jeden Tag Training sehen meine Trainer schon gewaltige Fortschritte. In meinem Team werde ich auch immer häufiger eingesetzt, obwohl es ein U19 Team ist und alle ein bis drei Jahre älter sind als ich.

Zum Fast-Ende der Saison (Wir haben noch drei Spiele und ein Turnier übrig) stelle ich unten noch einige Fotos rein. Hier spielen wir im Sommer keine Spiele gegen andere Mannschaften, stattdessen machen wir sozusagen ein Turnier innerhalb der Schule. Vier Spieler gegen vier Spieler. Genaueres weiß ich noch nicht, klingt aber ziemlich spannend : )

Die Zeit hier ist so schnell vergangen! Es sind nur noch drei Monate, dann komme ich zurück nach Deutschland und werde endlich meine Familie, Freunde und natürlich alle anderen, die mich unterstützt haben, wiedersehen.
Bis dahin muss ich allerdings mein Deutsch wiedererlernen. Das, was ich schreibe, klingt ein wenig komisch für mich. Mein Englisch ist dafür viel besser, ich denke sogar schon in Englisch. Ich könnte mir auch vorstellen,  irgendwann nach Kanada zurück zu kommen.
Aber das ist wiederum ein ganz anderes Thema.

Ich muss den Livebericht vom Highway 90 in Massachusetts nun leider beenden, es gibt etwas Kleines zum Abendessen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag (Meine Gastfamilie hat mir ein Paket zum Valentinstag geschickt :D ) und  viele herzliche Grüße aus dem fernen Kanada!



Sonntag, 18. Januar 2015

Uff, Abschlussprüfungen!


10. Tag zurück seit den Winterferien! Diese Woche hatten wir Examenwoche. Die entscheidenden drei Klausuren, eine mündliche Prüfung und ein Test vom ganzen Halbjahr in drei Tagen.  Uff! Ich bin sehr froh und erleichtert, dass viele Lernen endlich endlich ein Ende hat!
Manchmal lernen wir auch im Flur...
Meine Abschlussprüfungen waren meinem Gefühl nach ganz gut und zur „Belohnung“ gab es dieses Wochenende ein Eishockey-Turnier in Lake Placid, New York. In Lake Placid waren die olympischen Winterspiele 1980 und es liegt in einem Tal von wunderschönen Bergen umgeben. Es ist sehr touristisch, was es aber für so junge Mädchen wie mein Teamkameradinnen und mich interessant zum shoppen macht. ;D
Unsere Eishockeyspiele waren leider nicht ganz so erfolgreich. Freitag haben wir ziemlich knapp 4:2 gewonnen, Samstag beide Spiele 2:4 und 2:3 verloren. Am Freitag wurden auch zwei meiner Mitspieler verletzt. Kennedy aus Großbritannien hat eine schwere Gehirnerschütterung gekriegt und musste zwei Nächte im Krankenhaus verbringen. Jaime (ausgesprochen Jay-mi) aus Neuseeland hat sich am Knie verletzt und kann kaum laufen.
Diese Verletzungen hat unser Team ein bisschen runtergebracht… wir essen zusammen, reisen zusammen, spielen zusammen, lachen und weinen zusammen. Wenn etwas passiert, sind wir immer füreinander da und passen gegenseitig auf uns auf. Es ist nur sehr schade, dass uns bald Leute für Universitäten verlassen werden und ich die meisten hier, wenn ich nach Deutschland zurückkehre, wohl nie wieder sehen werde.
Unten habe ich eine „Halbjahres-Bildergalerie“ mit einigen großen Momenten hier angehängt. paar Fotos und Videos angehängt. Schaut sie euch an, wenn ihr Lust habt!

Nun aber zu einem anderen Thema: Morgen fängt das neue Halbjahr an! Ich bin schon sehr gespannt, wie meine neuen Fächer und Lehrer wohl sind. Ich habe Naturwissenschaften, Politik/Sozialwissenschaften, die Geschichte Kanadas seit dem ersten Weltkrieg und Stufe 11 Mathe. Jeden Tag dieselben Fächer mit denselben Lehrern in derselben Reihenfolge! Wow, das ist ein wirklich großer Unterschied zu Deutschland mit den täglich wechselnden Fächern und A- und B-Woche.
Das System hier hat natürlich den Vorteil, dass es viel einfacher zu planen ist, man die Fächer und Hausaufgaben im Kopf hat und alles intensiviert ist (ein Fach jeden Tag für ein halbes Jahr!).
Der Nachteil ist allerdings, dass man nach einem halben Jahr ohne das Fach den Großteil wieder vergessen hat, zum Beispiel für Mathe ist das ein großer Nachteil.
Hier kommen auch die Schüler in den festen Raum des Lehrers und nicht der Lehrer zu den Schülern.

Genug über das kanadische Schulsystem an der OHA diskutiert, ich muss jetzt mein Zimmer aufräumen, es ist mal wieder super-unordentlich! Ich hatte einfach in dem Stress der letzten Woche keine Zeit dafür. :/

Bis bald und meinen Schulkameraden zu Hause in Deutschland viel Spaß bei eurem Praktikum, das morgen beginnt!



Samstag, 27. Dezember 2014

Ein ganz spezielles Weihnachten


Frohe Weihnachten aus dem fernen Kanada!
Ich verbringe meine Ferien hier in einem Indianerreservat in New Brunswick, einer der östlichsten Provinzen Kanadas.
Ich bleibe bei der Familie von einer Klassen- und Teamkameradin von der OHA. Eine herzliche, offene und nette Familie mit vier Kindern, sechs Großeltern,  zwei Hunden und zwei Katzen. Der Vater ist indianischer Abstammung und die ganze Familie spielt Eishockey und ist ein wenig verrückt... perfekt für mich!! 
Heiligabend und beide Weihnachtstage verbringen wir bei den Großeltern. Die Großmutter (Nana genannt) ist Lehrerin und ihr Mann (Granpy) ist ein berühmter Künstler.
Alle haben mitgeholfen, den Tannenbaum zu schmücken, auch der jüngste Sohn. Das Resultat sah wirklich gut aus, wenn auch etwas chaotisch, wie ihr auf dem Foto unten sehen könnt. Wir hatten außerdem jede Menge Geschenke, mehr, als ich jemals in meinem ganzen Leben gesehen habe! (Was aber wahrscheinlich daran lag, dass wir mit vielen Leuten gefeiert haben.




Gestern, Heiligabend, gab es ein großes Essen mit Familie und Freunden, außerdem haben wir Feuerwerke gezündet und sind bis ein Uhr morgens aufgeblieben.  Es war wirklich schön und wir haben hart Party gemacht (mehr oder weniger, wir hatten auf jeden Fall viel Spaß :D).

Heute Morgen um 7:30 hat uns Nana mit dem jüngsten Sohn, Sebatiyan (er ist zwei Jahre alt), aufgeweckt. Dann ging es endlich los mit dem großen Geschenke-auspacken. Ich habe auch richtig tolle Sachen bekommen, wie Kopfhörer, eine Kette mit Eishockey-Anhänger, Flip-Flops :D und –sehr wichtig- einen onezie!!!
Der Onezie ist der typische kanadische, einteilige Schlafanzug (manche laufen auch den ganzen Tag darin herum),  ähnlich einem Strampler für Babys.  Ein must-have für jeden waschechten Kanadier!

Morgen gehen wir dann zu den Großeltern väterlichseits. Ich freue mich schon total, weil jeder hier so nett ist und ich eine Person  bin, die gerne neue Leute kennenlernt und neue Orte besucht.
Eins ist aber jetzt schon für mich klar: Ich habe hier eine zweite Familie für den Rest meines Lebens gefunden und werde immer wieder gerne hierher zurückdenken / kommen.
In diesem Sinne wünsche ich euch Frohe und besinnliche Festtage.

Freitag, 28. November 2014

Schnee!!!


Wow, ihr werdet mir nicht glauben, was mir gestern passiert ist.
Ich gehe morgens aus der Tür und WUSCH! Alles ist weiß! Es hat über Nacht fünf cm geschneit!
Dazu ist es auch wirklich kalt. Heute hat sich der Schnee in Eis verwandelt. Echt rutschig!


Am Wochenende hatten wir dann auch noch etwas ganz spezielles gemacht:
Wir waren bei einem NHL-Spiel! Für alle, die nicht wissen, was die NHL ist:
Die NHL (National Hockey League) ist eine Eishockeyliga mit den besten Teams der USA und Canada, also die beste Eishockey-Liga der Welt.
Wir haben uns das Spiel Detroit gegen Chicago in Detroit angesehen.


Es war der absolute Wahnsinn! Das Stadion ist riesig und die Stimmung super! Und wenn man dann noch die Hockeyspieler sieht, kann man es gar nicht fassen, dass man so gutes Hockey überhaupt spielen kann! Allein dafür haben sich auch die zehn Stunden Fahrt gelohnt.
Das Eishockey hier ist auch ganz anders als zu Hause. Alles ist schneller (man sieht nur den Puck wieder aus dem Tor herausschießen, so schnell ist er, und die Spieler haben bessere Skills, zum Beispiel im Dribbeln, Laufen, Schießen. Echt Hammer!
Es haben auch die Detroit „Red wings“ locker mit vier zu eins gegen die "Blackhawks" gewonnen. Langweilig war es trotzdem nicht!

Heute ist ja dann auch schon „Black Friday“, der Freitag nach dem amerikanischen Thanksgiving gestern, dass auch ganz groß mit Truthahn zelebriert wird, Heute ist alles in den Läden stark heruntergesetzt, und die Kunden stürmen die Geschäfte. Einkaufen zu gehen ist Selbstmord und/oder viel Geld sparen.

Wir machen aber nichts besonderes, mein Team organisiert ein Turnier. Es ist eigentlich ganz cool, weil man die Uhr bedienen darf und Leuten helfen kann.

Bald ist ja dann auch schon Weihnachten!
Ich fahre am 13. Zu einer kanadischen Freundin nach Hause. Das wird auch noch ein langes Stück Fahrt, ungefähr zehn Stunden!

Bis dahin sind es nur noch 15 Tage!
Wow, die Zeit geht wirklich schnell rum.

Bis bald!



Samstag, 15. November 2014

Was für tolle Erlebnisse!


So, es hat lang gebraucht, bis diese Nachricht mal wieder zustande gekommen ist.
Im Oktober war ich mal wieder fleißig unterwegs.
Es ist nicht besonders viel passiert ( ansonsten hätte ich das ja geschrieben), aber wir hatten viel zu tun, so waren wir zum Beispiel in den letzten fünf Wochen auf Tournaments in den USA.
Auf diesen waren wir dann auch mehr oder weniger erfolgreich. Das Letzte haben wir in unserer Altersklasse gewonnen!
Es war aber auch relativ einfach, weil wir eine Liga unter unseren eigentlichen gespielt haben.
Als Champions haben wir dann ein Siegerfoto und T-Shirts bekommen :)

Ansonsten ist der Oktober der „pinke Monat“ hier in Kanada.
Pink ist hier nämlich (wie die Schleife) ein Zeichen der Krebshilfe . So konnte man überall pinke Anziehsachen kaufen und viele Eishockeyspieler haben pinke Schnürsenkel und Schlägertape benutzt.
Es ist wirklich toll, dass die Kanadier so engagiert sind!

Ansonsten gab es natürlich DAS Fest für die Kinder in Nordamerika: Halloween!!
An unserer Schule hat sich jeder verkleidet und es gab auch Spiele Wettbewerbe für das beste Kostüm.
Ich habe mich als Zombie verkleidet, wie ihr auf dem Foto unten sehen könnt.
Ja, das bin ich! Ist das nicht furchterregend?

Süßigkeiten konnte ich leider nicht sammeln gehen, da wir abends ein Spiel hatten, welches wir dann aber auch gewonnen haben.

Am 11. November hatten wir dann einen anderen, sehr besonderen Tag für alle Kanadier zelebriert;
Der "Rememberance Day" erinnert an alle gefallenen Soldaten und Veteranen und wir als Schule haben eine Rede an einem Kriegsdenkmal besucht. Jeder hatte rote Mohnblumen angesteckt, die als Zeichen für diesen Tag stehen, weil auf ehemaligen Kriegsfeldern Mohnblumen gesät wurden.
Es war sehr emotional, da auch viele Veteranen aus dem zweiten Weltkrieg dabei waren, die bei der Rede auch mal geweint haben.


Die einzigen beiden Sachen, die sich geändert haben, waren, dass wir eine neue Zimmerkameradin und einen Hund bekommen haben!
Das neue Mädchen, mit der ich meinen Raum teilen darf, heißt Sydney und ist aus New Brunswick, eine der nördlichsten Provinzen in Kanada. Sie ist auch vierzehn Jahre alt und wird vermutlich bei dem weißen Team mitspielen. Ich glaube, wir beiden werden gute Freundinnen. Sie hat viel Heimweh, aber sie hat hier ja sehr viele Freunde, die immer für sie da sind.

Der Hund gehört einem meiner Trainer und wird nur bis Weihnachten hierbleiben, aber es ist wirklich toll, einen „Schulhund“ zu haben, der überall herumspringt und jeden freundlich begrüßt. :)
Er kommt auch mit auf die Straße und hat natürlich einen Ehrenplatz ganz vorne.

Ansonsten heißt die Devise: „Im Westen nichts Neues!“
Nach dem „Indian Summer“, der uns in knallroten Blättern brennende Ahornbäume gebracht hat, wird es jetzt immer kälter, und bald werden wohl auch schon die ersten Schneeflocken fallen.

 

Lasst diese farbenfrohen Bilder in euch ausklingen, ich melde mich bald wieder!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Meine ersten beiden Assists!


So, ich habe mich mich wieder einmal lange nicht melden können, da das Internet immer wieder mal nicht funktioniert und ich die letzten Tage lang ein volles Programm hatte.

An diesem Wochenende waren wir am Ridley College Showcase Tournament in Sankt Catharines.

St. Catharines liegt noch hinter Toronto, nahe den Niagarafällen, was für uns erstmal sechs ein halb Stunden

Fahrt bedeutete. Uff! Aber daran muss man sich wohl gewöhnen, wenn man in Kanada ist.
Die ersten beiden Spiele haben wir auch sehr souverän gewonnen (4:1, 3:1), gegen den Gastgeber und ein anderes Highschool-Team haben wir dann zweimal Gleichstand gespielt (2:2, 2:2).
Da wir aber immer das Shootout am Ende des Spiels verloren haben, ging es Sonntagmorgen dann „nur“ um Platz drei gegen Niagara Falls, aber die Partie war auch nicht allzu schwer.

Insgesamt war es aber trotzdem ein recht erfolgreiches Wochenende. Ich habe meine ersten beiden Assits und damit Scorerpunkte gemacht, und wir hatten eine Menge Spaß, nicht zuletzt, weil wir ein Spitzenhotel direkt an den Niagarafällen hatten.
Dort ist immer etwas los! Fast jede Nacht waren wir unterwegs in den verschiedenen Shoppingmalls und anderen Attraktionen.
 In der Zeit haben wir auch noch zwei Geburtstage gefeiert. Es ist aber schön, so etwas mit seinen Freunden und Teamkameraden zu erleben.

Am Montag waren wir dann auch schon wieder voll im Schulleben drin. Aber diese Woche ist keine normale Schulwoche, es sind Summer Olympics!

Wir hatten schon verschiedene spannende und lustige Wettbewerbe. Bei jedem Wettbewerb stellt jedes Team einen Vertreter (wir haben hier drei Mädchen- und vier Jungen-Teams), der dann sein Bestes geben muss, um für sein Team Punkte zu sammeln.

Am witzigsten fand ich natürlich den „Pie Diver“: In einer Sahnetorte sind acht Gummiwürmer versteckt, die die Kandidaten ohne Hände finden und in eine Schale tun müssen.
Wer als erstes alle Gummiwürmer gefunden und hinterher noch die ganze Schale leergegessen hat, hat gewonnen. :) Hinterher hatten natürlich alle sahneverschmierte Gesichter, aber das Publikum hatte seinen Spaß!

Es gab aber natürlich auch noch andere Wettbewerbe, wie zum Beispiel ein NHL-Quiz, das Eierwerfen und –fangen, das Apfeltauchen, Schminken (Jungs schminken Mädchen und Mädchen Jungs- das Resultat war auf jeden Fall sehenswert, viel Farbe :D), die Scherzfragen und Mathcompetition, aber auch eher Sportliche Wettkämpfe, wie zum Beispiel Elfmeterchießen, Puckschießen, möglichst schnell Gewichte aufladen, acht mal stemmen und alles wieder aufräumen, An-Der-Wand-Sitzen für möglichst lange und ntürlich den krönenden Abschluß, den Marathonlauf.
Aber keine Sorge, die Athleten mussten nicht 42 Kilometer laufen, sondern nur zwanzig Meter. Dafür aber mit voller Eishockeyausrüstung und mit einem Medizinball.
Die Schwierigkeit hierbei lag bei dem möglichst schnellen an- und ausziehen der Ausrüstung, denn es mussten vier Leute nacheinander laufen.
Heute war dann Dress-Up-Day.
Jede Mannschaft hatte ein bestimmtes Motto festgelegt, Girls white hatte „Gangster“,Girls  maroon (wie ich) „tight and bright“ und Girls Gold „Jeans“.
Wir Mädchen haben diesen Tag viel erster genommen als die Jungs. Während also die meisten Jungs normale Klamotten trugen, sahen beim Mittagessen die Mädchentische wie eine Karnevalsparty aus.
Auch die Coaches sollten eigentlich mitmachen, aber ich habe keinen verkleideten außer meinem Mathelehrer gesehen. Ich habe ihn nicht erkannt!!! Es war die krasseste Gangster-Verkleidung, die ich je gesehen habe!

Die Summerolympics sind aber noch nicht vorbei. Wir haben noch B-Ball Jump und Tavelin Toss. Ich weiß nicht, worum es in den beiden Wettbewerben geht, aber es wird bestimmt witzig :)

Am Montag ist dann schon das Ende mit der letzten Disziplin…
Trommelwirbel bitte…

Das Musikviedeo!!!
Jedes Team hat ein Musikvideo gedreht und ein Lied ge-remixt. Mein Team hat einfach Party gemacht und wir haben alles gefilmt. Nur unser „Dorm Parent“ (die Aufsichtsperson im Wohngebäude) war hinterher etwas sauer, weil einfach alles voll mit Glitzer war. Und obwohl wir den Boden viermal gesaugt haben, sieht der Flur immer noch aus wie der Sternenhimmel :D.

Ich bin schon wirklich gespannt, wer diese Disziplin gewinnt.

So, jetzt muss ich aber auch so langsam ins Bett.
Morgen schreibe ich meinen ersten Französischtest, und ich werde jetzt noch ein paar Vokabeln wiederholen.

Ich melde mich bald wieder!