Sonntag, 31. Mai 2015

Acht Stunden bis nach Deutschland!

There it is! Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich in einer Stunde schon kanadischen Boden verlassen werde! Ich werde sehr viel an diese Zeit zurückdenken und jede Chance, die mir erlaubt hierher zurückzukommen, auf jeden Fall ergreifen!
Es ist das erste Mal, dass ich alleine fliege, und soweit gab es keine Probleme, außer dass mein Handgepäck (!) zu viel wiegt. Das hieß, ich musste meine Schneehose, zwei Paar Schuhe und sechs Handtücher zurücklassen.
Ich habe schon einige Tränen vergossen heute, aber ich bin auch sehr aufgeregt, in neun Stunden meine Familie wiederzusehen!
So, das Boarding beginnt bald!
See you soon in Germany!

Dienstag, 26. Mai 2015

Five days!

Sadly, we did not win the game on Thursday. However, we had lots of fun! 
On Friday, we had prom of the graduates this year. Everyone was dressed up really nicely and had a big party (not in our school though).

This weekend, most people used to study, since this week (today was the first day) are the final exams, that make up 30 percent of our final grade! For some, it will be the chance to push their grade up a little, for many, it will be a battle not to fail (you fail if you have a final grade under 50 %). 
Our exams take about three hours each and everyone has a unique plan for their four exams. Today at eight o’clock, I had my first exam in science. I think I did pretty well.
Tomorrow, it will be history and today I’ve been studying for seven (!) hours. Wish me luck!

PS:I already started packing a little. Our room will be so empty and sad :/

Donnerstag, 21. Mai 2015

10 Tage!


Ich bin schon so aufgeregt! In zehn Tagen bin ich wieder in Deutschland! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist! Aber bevor ich über Abschied nachdenke, geht es heute Nachmittag dann auch nochmal um die Wurst, wenn die beiden besten Teams aus dem „4 on 4“, unserem schulinternen kleinem Turnier (das über sechs Wochen gedauert hat) im Finale gegeneinander antreten! Es wird auch insofern speziell, als dass es das letzte Mal sein wird, dass wir mit der OHA auf dem Eis stehen werden. Ich werde meine Teamkameraden vermissen. :/
 Und diese beiden Teams sind Rot (mit mir), auch die roten Panther, und Gelb, der Favorit von Anfang an.
Es wird auf jeden Fall ein aufregendes Spiel und ich werde alles geben, damit wir gewinnen. Ich berichte natürlich hinterher. :)
Habt einen schönen Tag, ich hoffe in Deutschland habt ihr so schönes Wetter wie hier!

Samstag, 9. Mai 2015

Sightseeing-Weekend in Montreal

Welcome back from the holidays, my friends!
Even though I got back a while ago, I wanted to show you a little more of the beautiful old city of Montreal.
I hope, you enjoy my little tour!

First, we will go to the old port of Montreal, one of the biggest havens in Canada in the past. Today, there are more tourists than ships and it is a beautiful recreation opportunity for the people of Montreal. Have a little pause of the fast city living on the piers with views on the Saint Lawrence River. Is it not a majestic feeling to be on the same height of the sea gulls and feel the wind in your hair? There is still some ice floating on the water, but it is sunny and comfortably warm. The port is very close to Montreal’s old city, where we will go next.










Here you can find anything your heart wants; there are plenty of art galleries, cafes, and souvenir and wine shops. You can spend quite a lot of time here, looking and strolling (schlendern) around.

On Easter Sunday, we go to the “Place des Armes” with the famous basilica de Notre Dame de Montréal. 
It is similar to Notre Dame in France from the outside, however, in the inside, it has unique architecture I have never seen anywhere else. It is one of the most visited churches in North America and you have to pay five dollars to get in. As you can see on the name, (Notre Dame= our lady) the church is dedicated (gewidmet) to the holy Virgin Mary. That is the cause why the church is dominated by the color blue (blue is the color of Mary). There is a little, modern chapel behind the church. Whoever wants more information, write me an Email or write in the comments! To finish this day off, we will try a Canadian specialty, the “maple taffy”.  It is basically heated maple syrup, which is put on ice or snow. You then take a stick and roll the hardened syrup on it so you can take it and eat it on the way. It is very sweet and I guarantee you, you d not want to eat anything sweet afterwards.

So, that was our little tour of Montréal. I saw and tried a lot of things and had an awesome time. In the next few days, I will also report of my day in Québec city.
As you can see, I tried something new today; leave me a little evaluation, if I should write in German or in English in the comments and also in the questionnaire (Umfrage) above. I would love to hear, what you think! See you soon!

Donnerstag, 9. April 2015

Montreal, Day Four and Five

Mein Mittwoch war sehr unspektakulär, was am Donnerstag aber wieder wett gemacht wurde.
Wir haben nach der Schule das St. Josephs Oratorium besucht, die größte Kirche Kanadas!
Es war sehr beeindruckend, schon von außen, vor so einer gewaltigen Kirche zu stehen.
Innen wurde es dann richtig spannend. Die ganze Kirche war so gigantisch, ich habe mich mehrmals verlaufen! Es gab dort viele Sachen, die ich nie zuvor gesehen habe. Wart ihr schon einmal in einer Kirche mit Rolltreppen?!
Es ist aber auch in anderen Punkten einzigartig: Majestätisch auf einem Hügel gelegen, haben wir ein wenig unsere Muskeln beim Treppensteigen trainiert. Wenn man hineingeht, kann man dann direkt in die Kirche gehen. Nach dem Besuch der Messe habe ich mir gedacht: „Ja schön, und was gibt es sonst noch hier?“ Aber dieses Gebäude würde meine Erwartungen noch übertreffen. 

Ein Stockwerk höher (Mit der Rolltreppe), war ein kleines Museum und der wichtigste Schrein der Kirche, nämlich der vom heiligen Bruder Andre, einer der wichtigsten Heiligen Kanadas. Viele Pilger zieht es zu seinem konservierten Herz hier. Ich dagegen habe mir gedacht:“Ein Herz? Warum sollte man einer Person nach dem Tod das Herz herausnehmen und konservieren?
Das ist ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, das dort seit fast 100 Jahren das Herz konserviert wird. Man könnte ja auch einfach zu seinem Grab pilgern, das ohnehin unter der Kirche liegt.“ Aber lassen wir den Kanadiern mal ihre Heiligen. Auf dem gesamten Stockwerk war das Leben von Bruder Andre beschrieben (er war, wie der Name schon sagt, ein 
Ordensmann), ihm ist schließlich der Bau des St. Josephs Oratorium zu verdanken.

Nach einer weiteren Rolltreppe sah ich dann etwas ziemlich unerwartetes: Eine Kirche! Eine noch größere Kirche über der Kirche! Sehr modern und prachtvoll gestaltet, war das für mich doch etwas überraschend.
Auch hatte man von einer Plattform außen einen tollen Blick über Montreal, die Fotos könnt ihr unten bewundern.
Ich werde an diesem Wochenende auch die anderen Sehenswürdigkeiten von Montreal abklappern.
Bis bald!

Die "untere" Kirche
Die "obere" Kirche

Dienstag, 31. März 2015

Montreal, Day Three


Heute habe ich gelernt, dass ich noch viel zu lernen habe. 

In der Sprachschule habe ich das „future simple“ gelernt und auch gleich benutzt. Es ist ein großer Vorteil, dass man einfach mit seinen Gasteltern und Mitschülern auf Französisch ausprobieren kann, was man gelernt hat.
Ich habe auch schon tolle Freunde gefunden, unsere Gruppe besteht aus vier Deutschen, einem Schweizer und zwei Brasilianern. Mit denen bin ich heute Abend auch zu dem Restaurant „Cacao 70“ gefahren, welches ganz auf Schokolade spezialisiert ist :D Ich habe dort auch mein erstes Schokoladen-Fondue probiert und kann sagen, dass es einfach Hammer schmeckt!
Als ich nach Hause gekommen bin, musste ich dann noch Hausaufgaben für den Nachmittagskurs morgen machen. Unsere Aufgabe war es, ein Portrait einer Person zu machen. Und damit ist nicht malen und zeichnen gemeint, sondern eine Person beschreiben. Mit einem Wörterbuch habe ich dann glaube ich auch akzeptable Arbeit geleistet, aber ich muss noch viel verbessern. (Kann nur besser werden ;D)

Jetzt ist auch schon wieder nach Mitternacht! Ich gehe mal besser ins Bett, morgen wird bestimmt auch ein voller und aufregender Tag.
Bonne nuit!

Montag, 30. März 2015

Montreal, Day Two

Heute um 7:15 Uhr ging mein Tag los, um neun muss ich an der Schule sein.

Marc, mein Gastvater, hat mich am ersten Tag begleitet und ich habe bald bemerkt, dass ich mich an diese Großstadt erst einmal gewöhnen muss (Die Metro, die Hochhäuser, die zahlreichen Sachen...). Es gibt so viele Menschen und ich habe mir heute öfter als einmal gedacht: „Ich muss verrückt sein! Was mache ich alleine in einer Stadt, deren Einwohnerzahl meine Vorstellungskraft übersteigt, wo nur Französisch gesprochen wird?!“ (Meine Französischkenntnisse beschränken sich auch nur auf „Ja“, „Nein“, „Danke“ und „Ich kann kein Französisch.“)




In der Schule wurde ich mit sieben anderen erst einmal in einen Raum gesetzt, wo wir in drei verschiedenen Tests unser Wissen zeigen mussten (Basiswissen, Lesen und Schreiben, Hörverstehen).
Diese drei Tests waren die kompliziertesten französischen Sachen, die ich je gesehen habe, und ich habe es wohl eher mit Glück als mit Wissen in das Niveau B1 geschafft.
Hier gibt es sechs Stufen: A1 und A2 sind die beiden Basiskurse, B1 und B2 für Fortgeschrittene und C1 und C2 sind für Leute, die fast perfekt in Französisch sind. Ich glaube hier liegt ja wohl klar ein Missverständnis vor! Aber ich werde morgen mal meinen Kurs besuchen und schauen, wie es aussieht.
Nach dem Test hatten wir dann mehrere Präsentationen über Französisch, die Schule etc. (auf Französisch!! Ich habe nur 20% verstanden ;D), später hatten wir dann einen Rundgang und nach der Mittagspause habe ich auch schon meinen ersten Kurs besucht.
Der Lehrer von meinem Nachmittagskurs am Montag und Mittwoch ist wirklich nett, er kann sehr gut erklären. Heute haben wir über Charakteristiken und Eigenschaften von Personen geredet und ich habe viele neue Wörter gelernt.

Am Montag und Mittwoch werde ich bin 15 Uhr Schule haben, am Mittwoch und Donnerstag bis 15:30. Lange Tage mit viel Französisch! Ich habe auch schon einige nette Leute kennengelernt, darunter zwei Brasilianer (der Großteil der Schüler sind Brasilianer), ein Schweizer und vier Deutsche. Jetzt bin ich aber noch mehr gespannt, wen ich morgen in meinem „Hauptkurs“ am Morgen von neun bis zehn Uhr dreißig kennenlernen werde. Morgen Abend werden dann alle „Neuen“ zusammen in ein Schokoladenrestaurant gehen.
Also für mich klingt das nicht schlecht :D (ich mag Schokolade)(Ja, ich bin ein Leistungssportler, aber trotzdem :D)

Bis Morgen!